Entscheidende Vorteile

Weniger Folgekosten:

Das Abwasser wird nicht gepumpt oder gefördert. Daher werden keine Pumpen oder störanfällige Magnetventile benötigt. Das einfache Verfahrensprinzip erlaubt eine einfache und kostengünstige Wartung durch den Kundendienst.

Wenig Stromverbrauch:

Die APURIS®-Kleinkläranlage benötigt nur etwa 20-25 kW/h Energie pro Einwohner und Jahr, bezogen auf eine 4 EW-Anlage. Das ist weniger, als ein normaler Kühlschrank, ein Fernsehgerät oder eine Waschmaschine benötigen!

Kleinkläranlagen sind klimafreundlich:

Im Gegensatz zu herkömmlichen technischen Kleinkläranlagen spart APURIS® etwa 75% Energie. Somit wird auch weniger CO2 produziert. 

APURIS® – Die Kleinkläranlage für Ihr Haus:

Wenn Sie keinen Anschluss an ein öffentliches Kanalnetz haben und Ihr Abwasser selber reinigen müssen, ist die APURIS®-Kleinkläranlage genau das Richtige für Sie.

Unter- und Überbelastung, Urlaubsbetrieb:

Durch die Pufferung des Abwassers liegen die besonderen Stärken von Kläranlagen nach dem CBR®-Verfahren in der Anpassung an starke Unterbelastung (nur 1 oder 2 Bewohner) oder Belastungsspitzen, z. B. Feiern, Badewannen- und Waschmaschinenstöße. 

Und wenn Sie mal nicht zuhause sind, spart die Anlage noch mehr über einen reduzierten Urlaubssparbetrieb.

Hohe Betriebssicherheit:

Mechanisch geregelter Ablauf – ohne Pumpen. 
Nur noch ein Aggregat: Das Gebläse im Haus. Keine Pumpen, keine störanfälligen Magnetventile. 
Selbst einen Stromausfall erkennt die Anlage sicher durch die Original UVS Netzausfallerkennung.

Stopp dem Klimawandel

Indem wir unser Abwasser hochwertig reinigen, schützen wir unsere wertvollen Wasserreserven.

Während sich die Weltbevölkerung, rund 6,7 Milliarden Menschen, in den vergangenen 100 Jahren „nur“ etwa verdreifacht hat, ist der weltweite Verbrauch an Süßwasser auf das Siebenfache angestiegen. Die pro Kopf verfügbare Wassermenge hat sich damit dramatisch verringert: Zwei von fünf Erdbewohnern sehen sich mittlerweile mit enormen Versorgungsschwierigkeiten konfrontiert. Auch Europa bleibt von dieser Problematik nicht verschont – die zeitliche und regionale „Umverteilung“ der Niederschläge sowie die Ausbeutung der noch vorhandenen natürlichen Wasserressourcen durch Landwirtschaft und Industrie führen selbst in den ursprünglich regenreichen Ländern Mitteleuropas zu bedenklichen Problemen. Und es wird nicht besser. Der Schutz des Grundwassers genießt aus diesem Grund höchste Priorität.

Indem wir jetzt nur noch ein Minimum an Energie dafür aufwenden, schützen wir auch gleichzeitig unser Klima und unsere Umwelt! Die nachhaltigen Effekte: weniger Energiekosten, weniger CO2-Emissionen, mehr Chancen für Klima, Flora und Fauna.

Fachleute sind sich heute einig: Die hauptsächliche Ursache für den Klimawandel liegt in der Verstärkung des Treibhauseffektes durch den Menschen – durch übermäßige CO2-Emission. In den vergangenen Jahren erwärmte sich die Erde um durchschnittlich 0,74 Grad Celsius. Hält die derzeitige, vom Menschen verursachte Entwicklung der CO2-Emissionen an, drohen durch einen weiteren, noch extremeren Temperaturanstieg verheerende Katastrophen: steigende Meeresspiegel, steigende Wasserknappheit, vermehrte Dürren, Millionen Klimaflüchtlinge, Aussterben zahlreicher Tierarten, Krankheiten, Naturkatastrophen und nicht zuletzt wirtschaftliche Konsequenzen in Billiardenhöhe. Folgen, die jeden Einzelnen von uns dafür bezahlen lassen; ein Horrorszenario, das weltweit den Frieden und die Sicherheit bedroht. Die Verringerung der CO2-Emissionen ist die einzige Möglichkeit, solch einer Zukunft zu entkommen!

Das Konzept

Die Idee: Schluss mit dem unsinnigen Widerspruch!

Eine technische Kleinkläranlage sorgt gemäß der Europäischen Norm 12566-3 für die Erhaltung unserer Umwelt: Sie reinigt Abwasser so weit, dass es der Umwelt ohne belastende Schadstoffe zugeführt werden kann. Die derzeit verbreiteten Kläranlagen benötigen dafür allerdings so viel Energie, dass der Umweltschutzeffekt aufgrund der durch die Energiegewinnung entstehenden CO2-Emission relativiert werden muss. Das innovative CBR®-Verfahren (Continuous Batch Reactor) macht mit diesem Widerspruch Schluss: Es eliminiert die charakteristischen Nachteile derzeit gebräuchlicher Verfahren, vereint jedoch all’ ihre Vorteile 

Einfache Technologie (wie Belebungsverfahren)
Pufferung von Belastungsschwankungen (wie SBR-Verfahren)
Geringer Energieverbrauch
CBR®-Verfahren – also Kontinuität, Zuverlässigkeit, Sparsamkeit und Klimaschutz

APURIS® ist die erste Kleinkläranlage, die dieses optimierte Verfahren in die Praxis umsetzt und damit nicht nur „eingleisig“ im Sinne einer vernünftigen Abwasserreinigung, sondern ebenso für den Klimaschutz sowie für eine Reduzierung der rapide steigenden Energiekosten agiert. Der Energieverbrauchsvergleich zeigt: APURIS® ist die Kleinkläranlage mit dem geringsten durchschnittlichen Stromverbrauch aller technischen Kleinkläranlagen nach DIN EN 12566-3. Damit benötigt die gesamte Abwasserreinigung in einem durchschnittlichen Haushalt nun weniger Energie als ein Fernsehgerät! Apropos Kosten: APURIS® besitzt nur so viel Technik wie unbedingt erforderlich! Denn weniger Technik heißt schließlich: weniger Instandhaltungs- sowie weniger Ersatzteil- und Wartungskosten. APURIS® benötigt lediglich ein einziges Aggregat und eine einfache Steuerung mit Niveauschalter. Keine zusätzlichen Pumpen, keine Magnetventile! Was letztendlich auch bedeutet: eine wesentlich längere Lebensdauer der getätigten Investition!

Funktion

APURIS®: Engagement für die Zukunft unserer Erde. Oder: Wie ein innovatives Klärverfahren hilft, den Klimawandel aufzuhalten.

Gerade in Zeiten des Klimawandels ist die CO2-Emission ein wichtiger Indikator. Würden insofern alle Kleinkläranlagen Europas mit einer energiesparenden Technologie wie APURIS® betrieben, wäre die jährlich eingesparte CO2-Belastung, die unseren Planeten heute sukzessive zerstört, enorm: 60.000 40-Tonner mit jeweils 26 Tonnen Ladung – eine über 1.000 Kilometer lange Lkw-Kolonne mit über 1,5 Millionen Tonnen gefährlicher CO2-Belastung. Jahr für Jahr!
Nur die einzigartige APURIS®-Technologie macht dies zurzeit im Bereich der technischen Kleinkläranlagen nach DIN EN 12566-3 möglich.

 

So funktioniert die APURIS®-Kleinkläranlage

Das Abwasser gelangt aus der Vorklärung mit freiem Gefälle – also ohne technische und energieintensive Hilfsmittel! – in den Bioreaktor. Der Ablauf aus dem Biobecken erfolgt über einen speziellen Separator mit einer Ablaufdrossel, die auf den erforderlichen Wasserdurchsatz eingestellt ist. Fließt mehr Wasser zu, als durch die Ablaufdrossel abfließen kann, steigt der Wasserspiegel im Bioreaktor sowie in der Vorklärung entsprechend an und wird gepuffert.

 

Die besondere Stärke: 

Belastungsschwankungen sowie Über- und Unterlast
Durch den gedrosselten Ablauf können hydraulische Belastungsspitzen – z. B. Badewannen- und Waschmaschinenstöße oder viele Gäste im Haus – die Ablaufmenge nicht mehr beeinflussen. Und auch im umgekehrten Fall, also bei sehr schwacher Belastung – z. B. während der Ferienzeit oder wenn nur wenige Bewohner an die Anlage angeschlossen sind – spielt APURIS® ihre Stärken voll aus. Die Ablaufdrosselung und die nicht notwendige Schlammrückführung aus der Nachklärung bewirken ein vollkommen ungestörtes Absetzverhalten in der Nachklärung, da die Fließ- bzw. Steiggeschwindigkeit des Wassers in dem Separator langsamer ist als die Sinkgeschwindigkeit des Schlamms.

 

Intelligent und einfach: Das Belebtschlamm-Management

Da der Separator unten offen ist, kann auf eine – wiederum energieintensive – Rücklaufschlammförderung verzichtet werden. Der untere Bereich ist so ausgebildet, dass weder Luft aus der Belüftungseinrichtung noch Turbulenzen aus dem Bioreaktor das Absetzverhalten des Belebtschlamms in dem Separator/der Nachklärung beeinträchtigen können. Der anfallende Überschussschlamm wird erst ab einer bestimmten Schlammspiegelhöhe in der Belebung automatisch in die Vorklärung gefördert.

  1. Automatische Steuerung
  2. Membrankompressor für effiziente Drucklufterzeugung
  3. Luftschlauch
  4. Zulauf: Das ungereinigte Abwasser fließt vom Haus in die Anlage.
  5. Vorklärung: Hier setzen sich Grobstoffe ab.
  6. Zulauf in das CBR®-Behandlungsbecken: Das vorgereinigte Abwasser ist noch „organisch“ verschmutzt und gelangt hier – ohne Pumpen  – in die Behandlungskammer.
  7. CBR®-Behandlungsbecken: Hier findet der biologische Behandlungsprozess mittels Belebtschlamm statt.
  8. Rohrbelüftet: Hier strömt die Luft aus, die vom Gebläse erzeugt wurde.
  9. Separater: Hier wird das saubere Wasser von der Bakterienmasse (Belebtschlamm) getrennt.
  10. Ablaufbegrenzer/Drossel: Belastungsspitzen, z.B. Badewannenstöße, werden an diesem Punkt gepuffert und zeitversetzt aus der Anlage entlassen. Der Schwimmkörper sorgt gleichzeitig automatisch für eine ständige Reinigung des Ablaufs. Zugleich arbeitet er als Niveauwächter und sorgt für den Urlaubssparbetrieb oder entsprechende Alarmmeldungen, z.B. bei Rückstau aus dem Ablauf.
  11. Ablauf: Das gereinigte Abwasser fließt aus der Anlage (in den Vorfluter bzw. in die Versickerung)
  12. Automatischer Überschussschlammheber: Er transportiert mit jedem Belüftungsvorgang eine geringe Menge Belebtschlamm/Überschussschlamm zurück in die Vorklärung. Automatisch, ohne Magnetventile oder Pumpen.

APURIS®-Kleinkläranlage

Lieferumfang

· APURIS®-Separator
· Anlagensteuerung 
· Membrankompressor 
· Überschussschlammheber
· Rohrbelüfter
· 1 Rolle Druckluftschlauch
Geeignet für den Einbau in neue oder vorhandene 
Mehrkammergruben.

Garantie

36 Monate Garantie auf den APURIS®-Techniksatz
(ausgenommen Verschleißteile, z.B. die Membraneinheit 
im Gebläse oder der Rohrbelüfter). 
10 Jahre Garantie auf den Separator und die Rohrleitungen.

Wartungskosten

Da APURIS® ohne Pumpen oder störanfällige Magnetventile arbeitet, sind 
die Wartungs- und Instandhaltungskosten sehr gering.

Stromverbrauch

APURIS® benötigt weniger Strom pro Jahr als ein Fernsehgerät in einem 
durchschnittlichen Haushalt. Das schont nicht nur das Klima sondern auch 
den Geldbeutel.

APURIS®-Zubehör

Schaltschrank zur Außenaufstellung

Wenn die Entfernung zum Haus sehr groß ist, sollte die Steuerung in der Nähe der Anlage untergebracht sein. 

Mehrkammergrube aus Kunststoff

Leicht zu transportierender und einzubauender Kunststofftank aus PE.

Mehrkammergrube aus Kunststoff

Wahlweise in Ringbauweise oder monolithisch aus einem Stück gegossen.

Ganz einfach: Bei der Energieerzeugung wird reichlich klimaschädliches CO2 freigesetzt. Umso weniger Energie eine Kläranlage also benötigt, desto weniger muss davon produziert werden. APURIS® steht beim Energiesparen an erster Stelle.

  • APURIS® benötigt nur etwa 20-25 kW/h Energie pro Einwohner und Jahr, bezogen auf eine 4 EW-Kläranlage. Das ist weniger, als ein normaler Kühlschrank, ein Fernsehgerät oder eine Waschmaschine benötigt!
  • APURIS® muss das Wasser nicht fördern oder pumpen. Daher werden keine Druckluftheber/Mammutheber verwendet – bei SBR-Kleinkläranlagen mit Gebläse werden z. B. etwa 30% der Energie für das Pumpen verschwendet.
  • Keine Magnetventile! – Magnetventile bilden eine Engstelle im Rohrsystem und verursachen einen permanenten Widerstand bzw. Rohrreibungsverlust in der Luftleitung. Das Gebläse muss entsprechend länger arbeiten und verschwendet kostbare Energie.
  • Einfaches CBR-Verfahren – ohne Pumpen
    Da das Abwasser nicht gefördert oder gepumpt wird, werden auch keine elektrischen Pumpen oder störanfällige Magnetventile verwendet. Daher müssen im Störungsfalle auch keine ersetzt werden. Keine Magnetventile, keine Pumpen, keine Tauchmotorbelüfter oder andere Motoren.
  • Keine Magnetventile - längere Lebensdauer des Gebläses
    In vielen Kleinkläranlagen mit Gebläse werden Magnetventile zur Steuerung und Luftverteilung verwendet. In Magnetventilen entsteht immer auch ein Reibungswiderstand, da es sich hier um eine Engstelle in der Luftleitung handelt. Dadurch müssen die Gebläse dieser Anlagen länger arbeiten, um die erforderliche Menge an Sauerstoff in das Abwasser zu fördern.
  • Keine Pumpzeiten - längere Lebensdauer des Gebläses
    Das Gebläse der APURIS® Kleinkläranlage muss mindestens 30% weniger arbeiten als Verdichter von SBR-Anlagen. (Etwa 30% der Laufzeit werden z.B. bei Gebläse-SBR-Kleinkläranlagen zum Pumpen verwendet). – Dies verlängert die Lebensdauer des Gebläses bei einer APURIS®Kleinkläranlage.
  • Kein Überstau bei Ausfall des Gebläses
    APURIS® verfügt über einen mechanisch geregelten freien Ablauf. Dies bedeutet, dass die Anlage auch bei Stromausfall nicht überstaut. (Andere Kleinkläranlagen können bei Ausfall des Gebläses überlaufen, da der Abpumpvorgang dann nicht möglich ist.)
  • Wenig elektrische Bauteile bedeuten weniger Reparaturen
    Andere Kleinkläranlagen haben oft 3 oder 4 Aggregate (Pumpen, elektrische Magnetventile und Tauchmotorbelüfter). Besonders bei Kleinkläranlagen mit Gebläse/Verdichter findet man oft „versteckte“ elektrische und mechanische Teile. SBR-Kleinkläranlagen mit Verdichter haben meist 4 Magnetventile – Einige arbeiten sogar noch mit anfälligen Druckschaltern, um die genauen Wasserstände zu erfassen. All´diese Teile unterliegen einem regelmäßigen Verschleiß und können hohe Kosten verursachen.
  • Einfaches Handling - einfaches Verfahrensprinzip
    Die Installation ist ebenso einfach wie günstig. Zwischen Anlage und Steuerung müssen statt 3-4 Luftschläuchen nur ein einziger verlegt werden – dies spart Zeit und Geld.
  • Nur noch ein elektrisches Bauteil: Das sichere Gebläse
    Dadurch ist der Steuer- und Regelaufwand sehr gering. Es müssen so nie wieder Magnetventile getauscht werden.
  • Eine Ablaufdrossel sorgt – unabhängig von der Zulaufmenge – für konstante Reinigung. Zulaufspitzen werden sicher gepuffert.
  • Kein „Überfluten“ des Puffers mehr (bei anderen Kläranlagen möglich)
  • Durch den vertikal durchströmten Separator bildet sich ein „Flockenfilter“. Dieser sorgt für weniger Schwebstoffe im Ablauf.
  • Versuche haben bewiesen: das CBR-Verfahren arbeitet selbst bei unterbelasteten Anlagen besonders sicher.

APURIS® ist nicht nur eine sparsame, zuverlässige Kleinkläranlage, sondern ein wichtiger Beitrag zum Schutze unseres Blauen Planeten und der Zukunft unserer Kinder.

Aus diesem Grunde unterstützen wir außerdem verschiedene Umweltinitiativen:

  • Plant-for-the-Planet ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen und engagierten Jugendlichen. Sie wollen 1 Million Bäume pflanzen und so zum weltweiten 1-Milliarde-Ziel der Vereinten Nationen beitragen. 
    Die Idee, Wälder für den Frieden aufzuforsten, stammt von der kenianischen Umweltaktivistin Wangari Maathai, die dafür mit dem Friedensnobelpreis 2004 ausgezeichnet wurde. Seit 1977 pflanzte sie mehr als 30 Millionen Bäume in 12 Ländern Afrikas.
  • Aktiver Umweltschutz bestimmt auch unser tägliches Handeln: ATB ist mit dem Umweltmanagementsiegel ÖKOPROFIT ausgezeichnet. Dies bedeutet, dass wir uns auch innerhalb des Unternehmens engagiert mit aktivem Umweltschutz befassen.
  • Mit unserer Unterstützung der Initiative B.A.U.M. fördern wir den schonenden Umgang mit Ressourcen und somit den Erhalt unseres Planeten.