Schlammabtrieb bei Kleinkläranlagen – Ein oft verborgenes Problem
Kleinkläranlagen, insbesondere SBR-Kleinkläranlagen mit Pumpen oder Gebläse/Verdichter, müssen das gereinigte Abwasser am Ende des Zyklus’ abpumpen. Der hierbei in der Pumpe oder dem Druckluftheber gesammelte Schlamm belastet die Umwelt unnötig und verstopft die Untergrundverrieselung. Die Gefahr bei diesem Problem: Betreiber, Wartungsdienst und Genehmigungsbehörden können dies meist nicht erkennen.
Bei SBR - Kleinkläranlagen wird das gereinigte Wasser von einer Pumpe oder einem Druckluftheber aus der Kläranlage heraus gepumpt. Diese Pumpe befindet sich innerhalb des Behandlungsbeckens. In diesem Becken findet eine mehrstündige Belüftungs- und Durchmischungsphase statt. Hierbei wird der Belebtschlamm ständig in Bewegung gehalten. Dieser Schlamm gelang durch die Turbulenzen auch in das Pumpengehäuse oder den Druckluftheber. Da sich hier die Strömung jedoch beruhigt, kann sich dieser Schlamm in den Fördereinrichtungen absetzen. Er sammelt sich also dort. Beginnt nun nach der Absetzphase der Abpumpprozess, so wird zunächst das Schlamm-Wassergemisch aus der Pumpe aus der Anlage befördert, erst dann folgt sauberes Wasser.
Dieses Phänomen kann bei der üblichen Probenahme durch die Probenahmeflasche nicht nachgewiesen werden. Die anfängliche Verschmutzung wird aus der Flasche beim weiteren Abpumpen frei gespült. Der Ablauf wirkt dann sauber.
Die Auswirkungen dieses verborgenen Problems für die Untergrundverrieselung sind nicht zu unterschätzen. Bei einem Zyklus wurden bis zu 800 ml Schlamm im Ablauf nachgewiesen. Bei angenommenen 3 Zyklen pro Tag sind das über 800 l pro Jahr!
Hinzu kommt, dass der abgeförderte Schlamm bei der Abwasseranalyse nicht mit gemessen wird. In Einzelfällen kann der CSB-Ablauf der Anlage um 30 – 40 mg/l höher sein, als bei der Probenahme ermittelt wurde. Natürlich sind auch die absetzbaren Stoffe stark erhöht. Viele vollbiologische SBR Kleinkläranlagen würden also die geforderten Grenzwerte nicht einhalten.
Das Problem geht jedoch noch weiter: Besonders Kleinkläranlagen, die dauerhaft unterbelastet sind, sind auf die „kostbare“ Biomasse angewiesen. Dadurch haben besonders Kleinkläranlagen nach dem SBR-Verfahren schlechte Reinigungsleistung bei Unterlast.
Selbst einigen Herstellern von Kleinkläranlagen ist diese Problem nicht bekannt.
Die ATB Umwelttechnologien GmbH aus Porta Westfalica hat bei dem marktführenden Produkt, dem AQUAmax®, dieses Problem schon vor 10 Jahren erkannt und mit dem patentierten Spülstoß gelöst.
Der AQUAmax ist somit die einzige SBR - Kleinkläranlage mit Pumpen, die – ohne mechanische Hilfsmittel - den Schlammabtrieb verhindert.
Was passiert ohne Spülstoß?
Der in der Pumpe gesammelte Schlamm wird einfach abgepumpt.
Was passiert mit dem ATB-Spülstoß?
Hier sehen Sie mehr über den Spülstoß bei der AQUAmax Kleinkläranlage: Video